Johannes-der-Täufer-Kirche in Lagow

Die Johannes-der-Täufer-Kirche in Lagow ist ein Gebäude, das aus Steinen und Ziegeln errichtet wurde, die den neoklassizistischen Stil repräsentiert. Derzeit setzt sie sich aus den Hauptschiff, das rechteckig ausgeführt wurde und einem Transept, dessen rechter Flügel zur Sakristei umgebaut wurde, sowie einem Turm über der Vorhalle zusammen. Der Baubeginn wird auf das Ende des 16. Jh. datiert, in dem der Johanniterorden die an der Burg anliegende Kapelle für die Bewohner der Siedlung erbaute. Im 18. Jh. begann der Bau des Gotteshauses, dem im 19. Jh. der Turm und das Transept hinzugebaut wurde.

Die Johannes-der-Täufer-Kirche erfreut sich dem Interesse der Touristen aufgrund der Emporen und Grabplatten, die sich in ihr befinden. Unter anderem befinden sich dort die Grabplatten des Regionalkomturs des Johanniterordens Andreas von Schlieben und seines rechtmäßigen Sohnes aus dem 16. Jahrhundert. Beide Platten sind aus Sandstein gefertigt und befinden sich in der Sakristei. Der erwähnte Komtur war der Erste, der nach der Umwandlung der Johanniter in einen protestantischen Ordnen heiratete.

Geschichte der Johannes-der-Täufer-Kirche:

  • 16 Jh.

    Entstehung der an die Burg anliegenden Kapelle / Powstanie kaplicy przyzamkowej
  • 1725

    Baubeginn des protestantischen Gotteshauses
  • 1887

    Erweiterung des Gotteshauses um Turm und Transept
  • 28.10.1945

    Kirchweihe des Gotteshauses zur katholischen Johannes-der-Täufer-Kirche
  • 01.06.1951

    Entstehung einer getrennten römisch-katholischen Pfarrei
  • 1970-1971

    Renovierung des Objektes

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